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Innerer Monolog

Bei einem inneren Monolog werden Gedanken, Gefühle, Assoziationen, Erinnerungen etc. einer Person direkt wiedergegeben. Dabei kann das menschliche Denken nicht nur durch vollständige, grammatikalisch richtige Sätze ausgedrückt werden, sondern auch durch eine Abfolge unvollständiger Sätze und Wortsequenzen oder durch Begriffe, die nicht logisch geordnet sein müssen.

Zum Beispiel:


Für die Ausarbeitung:

„[Es] werden insbes. Beim i.M. auch Regeln der Grammatikalität und der Kohärenzlogik […] überschritten, wenn z.B. der teils fragmentarische und chaotisch assoziative Charakter menschlichen Denkens dargestellt wird. So können im i.M. syntaktisch unvollständige Sätze und Wortsequenzen ebenso auftauchen wie Aneinanderreihungen von Begriffen, die keine konventionelle sinnhafte Abfolge ergeben, da sie die individuelle Assoziationskette einer fiktionalen Figur darstellen.“ (Nünning 2008: 319)

Nünning, Ansgar (Hrsg.) (2008): Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. Stuttgart; Weimar.

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